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Das Frischkorngericht - der Vollwert-Klassiker

Das unerhitzte Getreidekorn ist der beste Lieferant für den Vitamin-B-Komplex, der für den Stoffwechsel von höchster Bedeutung ist. In Form eines leckeren Frischkorngerichtes, liebevoll zubereitet und hübsch garniert, wird es zum täglichen Hochgenuss und zum Eckpfeiler der Gesundheit.

Das Grundrezept (pro Person):

3 EL Getreide (z.B. Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Hirse usw. einzeln oder gemischt )
Zitronensaft
1 EL Sahne
1 TL Honig (nur manchmal, regelmäßig kann Honig Karies erzeugen)
möglichst immer einen geriebenen Apfel
sonstiges Obst der Jahreszeit
1 EL Nüsse

Das Getreide wird mit einer Kaffee- oder Getreidemühle grob gemahlen (geschrotet). Jede Getreidemühle kann auf fein oder grob eingestellt werden. Die Kaffeemühle sollte nicht mehr zum Kaffeemahlen benutzt werden. Dieser frischgemahlene Getreideschrot wird nun mit so viel frischem Wasser verrührt, dass ein Brei entsteht. Brei abdecken und 1- 8 Stunden quellen gelassen. Hafer muss nur eine halbe Stunde quellen. Je gröber das Getreide geschrotet ist und je kürzer die Einweichzeit, desto gründlicher muss das Frischkorngericht gekaut werden. Normalerweise wird das Getreide abends vor dem Schlafengehen geschrotet, mit Wasser verrührt und bis zum Morgen quellen gelassen. Zum Frühstück wird dann das Frischkorngericht zubereitet. Es kann auch zu jeder anderen Tageszeit zubereitet und gegessen werden. Die Einweichdauer kann zu diesem Zweck auch kürzer sein.

Nach der Quellzeit wird Zitronensaft, die Sahne und der Honig dazugegeben, der Apfel hineingerieben und alles unter den Getreidebrei gehoben. Je nachdem was die Jahreszeit gerade bietet und was schmeckt, kann weiteres frisches Obst kleingeschnitten und unter den Getreidebrei gehoben werden, z.B. Aprikosen, Bananen, Birnen, Erdbeeren, Kiwi, Orangen, Pfirsiche, Zwetschgen.
Die Nüsse können grob in einem Nußhacker zerhackt oder ganz über das Obst gestreut werden.

Das Frischkorngericht sollte gleich verzehrt werden!

Andere Zubereitungsarten:

Es können unterschiedliche Getreidesorten verwenden werden, die wiederum entweder wie beschrieben geschrotet werden können oder geflockt, gekeimt oder ganz eingeweicht.
  • Zum Flocken werden die Getreidekörner ein paar Stunden vor der Zubereitung etwas angefeuchtet (z.B. mit einer Blumenspritze, die nur dafür verwendet wird). Hafer muß nicht angefeuchtet werden. Die Getreideflocken werden nicht wie der Getreideschrot eingeweicht, sondern direkt nach dem Flocken zubereitet.
  • Zum Keimen werden die Getreidekörner (keine Mischung, sondern wegen der unterschiedlichen Keimzeit nur eine Sorte) einige Stunden in Wasser eingeweicht. Dann wird das Getreide in einem Sieb abgegossen und zum Abtropfen einige Stunden hingehängt. Dann wieder einige Stunden einweichen, dann wieder einige Stunden abtropfen lassen. Das wird etwa 3 Tage wiederholt, bis sich am Getreide kleine Keimlinge zeigen. Das Getreide wird so im Frischkorngericht verwendet.
  • Noch besser keimt das Getreide in einer Keimbox. Man kann sich eine Keimbox aus einem Marmeladenglas, etwas Gardinenstoff und einem Gummiring selber herstellen. Das Getreide wird nur am Anfang ein paar Stunden eingeweicht und das Wasser dann abgegossen. Über die Öffnung des Glases wird der Gardinenstoff gezogen und mit dem Gummiring befestigt. Dann wird das Glas schräg, mit der Öffnung nach unten, hingestellt. Das Getreide wird nicht mehr über längere Zeit eingeweicht, sondern nur immer mal wieder unter fließendem Wasser gespült.
  • Buchweizen muß nicht geschrotet, sondern kann, da es ein "weiches" Getreide ist, ganz eingeweicht werden. Dazu den Buchweizen in eine Schüssel füllen und etwa 1 cm mit Wasser bedeckt stehen lassen. Nach ein paar Stunden ist das Wasser vollkommen vom Buchweizen aufgesogen. Der Buchweizen wird so im Frischkorngericht verarbeitet.
  • Es kann immer wieder anderes Obst verwendet werden, was schmeckt und was die Jahreszeit so bietet.
  • Es kann auch bei den Nüssen gewechselt und immer wieder andere verwendet werden: Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Paranüsse, Cashewnüsse, usw...
  • Wenn das Frischkorngericht besonders schön angerichtet werden soll, dann wird die Sahne nicht darunter gerührt, sondern steifgeschlagen und über das Gericht gehäuft.
  • Zur Abwechslung kann auch mal mit Delifrut, Zimt, Vanille usw. gewürzt werden.
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